Der Einkauf von BOGE Rubber & Plastics heißt Sie herzlich willkommen

Unser professionelles Einkaufsteam bildet das globale Beschaffungsnetzwerk des Unternehmens und steht Ihnen mit kompetenten Ansprechspartnern zur Verfügung.

Um den ständig steigenden Anforderungen eines globalen Einkaufs gerecht zu werden, haben wir spezialisierte Commodity-Teams gebildet. Die zentralen Einkaufsteams befinden sich an den Standorten in Damme und Bonn, sowie mit regionalen Schwerpunkten an den Auslandsstandorten in Australien, Brasilien, China, Frankreich, Slowakei und USA.

Grundsätzliches Ziel unserer Beschaffungsmarktpolitik ist die partnerschaftliche und nachhaltige Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Grundlage einer jeden Aktivität ist die jeweils aktuelle "Freigegebene Lieferantenliste". Bei der Lieferantenauswahl suchen wir Partner, die gemeinsam mit uns über die gesamte Laufzeit Beträge zur Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette leisten. Eine wichtige Komponente ist die stän dige Innovationsbereitschaft und Flexibilität unserer Lieferanten entsprechend unserer jeweils aktuellen Anforderungen und die unserer gemeinsamen Kunden. Early Involvement ist für uns nicht nur eine Worthülse, sondern strategischer Erfolgsfaktor. Die frühzeitige Einbindung der Lieferanten in unsere Entwicklungsphase schafft unter Total-Cost-Betrachtung einen wesentlichen Ergebnisbeitrag für beide Seiten. Mit unserem Code of Conduct verpflichten wir uns gegenüber unseren Kunden zur Einhaltung eines Verhaltenskodex - diese Verpflichtung erwarten wir auch von unseren Lieferanten.

Welche Produkte kaufen wir ein?

  • Technische Kunststoffgranulate: PA 6.6 GF, PA 6 GF, PPA, PP , POM, etc.
  • Naturkautschuk, Dichtungen
  • Verbindungselemente, Kugellager, Buchsen, Hülsen
  • Stanz-, Dreh- und Umformteile
  • Guss- und Druckgussteile
  • Spritzgussmaschinen, Spritzgusswerkzeuge, Montageanlagen, Vorrichtungen, Handhabungsgeräte, Werkzeuge, Flurfördertechnik
  • Oberflächenbeschichtungen

Sie möchten uns beliefern?

Wenn Sie sich bei uns als potentieller Lieferant bewerben möchten, nehmen Sie bitte die unten aufgeführten Einkaufsbedingungen zur Kenntnis und füllen Sie die folgende Lieferantenselbstauskunft aus. Gerne setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Allgemeine Einkaufsbedingungen EKB

1. Maßgebende Bedingungen
Die Rechtsbeziehungen zwischen Lieferant und einem Unternehmen der BOGE Rubber & Plastics Group (im Folgenden: Besteller) richten sich nach diesen Bedingungen und etwaigen sonstigen Vereinbarungen. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Andere allgemeine Geschäftsbedingungen gelten auch dann nicht, wenn ihnen im Einzelfall nicht ausdrücklich widersprochen wurde.
2. Bestellung
2.1 Lieferverträge (Bestellung und Annahme) und Lieferabrufe sowie ihre Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Lieferabrufe können auch durch Datenfernübertragung erfolgen.
2.2 Nimmt der Lieferant die Bestellung nicht innerhalb von 3 Wochen seit Zugang an, so ist der Besteller zum Widerruf berechtigt. Lieferabrufe werden spätestens verbindlich, wenn der Lieferant nicht binnen 2 Wochen seit Zugang widerspricht.
2.3 Der Besteller kann im Rahmen der Zumutbarkeit für den Lieferanten Änderungen des Liefergegenstandes in Konstruktion und Ausführung verlangen. Dabei sind die Auswirkungen, insbesondere hinsichtlich der Mehr- und Minderkosten sowie der Liefertermine, angemessen einvernehmlich zu regeln.
3. Zahlung
3.1 Die Zahlung erfolgt nach individueller Vereinbarung. Bei Annahme verfrühter Lieferungen richtet sich die Fälligkeit nach dem vereinbarten Liefertermin.
3.2 Bei fehlerhafter Lieferung ist der Besteller berechtigt, die Zahlung wertanteilig bis zur ordnungsgemäßen Erfüllung zurückzuhalten.
3.3 Der Lieferant ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Bestellers, die nicht unbillig verweigert werden darf, nicht berechtigt, seine Forderungen gegen ihn abzutreten oder durch Dritte einziehen zu lassen. Bei Vorliegen von verlängertem Eigentumsvorbehalt gilt die Zustimmung als erteilt.
4. Mängelanzeige
Mängel der Lieferung hat der Besteller, sobald sie nach den Gegebenheiten eines ordnungsgemäßen Geschäftsablaufs festgestellt werden, dem Lieferanten unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Insoweit verzichtet der Lieferant auf den Einwand der verspäteten Mängelrüge.
5. Geheimhaltung
5.1 Die Vertragspartner verpflichten sich, alle nicht offenkundigen kaufmännischen und technischen Einzelheiten, die ihnen durch die Geschäftsbeziehungen bekannt werden, als Geschäftsgeheimnis zu behandeln.
5.2 Zeichnungen, Modelle, Schablonen, Muster und ähnliche Gegenstände dürfen unbefugten Dritten nicht überlassen oder sonst zugänglich gemacht, nur für Zwecke des jeweiligen Vertrages zwischen Lieferanten und Besteller und nicht für anderweitige Zwecke des Lieferanten verwendet werden. Die Vervielfältigung solcher Gegenstände ist nur im Rahmen der betrieblichen Erfordernisse und der urheberrechtlichen Bestimmungen zulässig.
5.3 Unterlieferanten sind entsprechend zu verpflichten.
5.4 Die Vertragspartner dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung mit ihrer Geschäftsverbindung werben.
6. Liefertermine und -fristen
Vereinbarte Termine und Fristen sind verbindlich. Maßgebend für die Einhaltung des Liefertermins oder der Lieferfrist ist der Eingang der Ware beim Besteller. Der Lieferant hat die Ware, unter Berücksichtigung der üblichen Zeit für Verladung und Versand, rechtzeitig bereitzustellen.
7. Lieferverzug
7.1 Der Lieferant ist dem Besteller zum Ersatz des Verzugsschadens verpflichtet. Dies gilt nicht für entgangenen Gewinn und Schäden aus Betriebsunterbrechung.
7.2 Bei leichter Fahrlässigkeit beschränkt sich der Schadensersatz auf Frachtmehrkosten, Nachrüstkosten und nach fruchtloser Nachfristsetzung oder bei Wegfall des Interesses an der Lieferung auf die Mehraufwendungen für Deckungskäufe.
8. Höhere Gewalt
Höhere Gewalt, Arbeitskämpfe, Unruhen, behördliche Maßnahmen und sonstige unvorhersehbare, unabwendbare und schwerwiegen- de Ereignisse befreien die Vertragspartner für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung von den Leistungspflichten. Dies gilt auch, wenn diese Ereignisse zu einem Zeitpunkt eintreten, in dem sich der betroffene Vertragspartner in Verzug befindet. Die Vertragspartner sind verpflichtet, im Rahmen des Zumutbaren unverzüglich die erforderlichen Informationen zu geben und ihre Verpflichtungen den veränderten Verhältnissen nach Treu und Glauben anzupassen.
9. Qualität
9.1 Der Lieferant hat für seine Leistungen die anerkannten Regeln der Technik, die Sicherheitsvorschriften und die vereinbarten technischen Daten einzuhalten. Änderungen des Liefergegenstandes bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Bestellers. Art und Weise der Zusammenarbeit auf dem Qualitätssektor, wie z.B. Erstbemusterung und Dokumentation, ist in der BIS 1000 (BOGE Internal Standard – Qualitätsrichtlinie mit Lieferanten für Produktionsmaterial) verbindlich geregelt.
9.2 Die Vertragspartner werden sich über die Möglichkeiten einer Qualitätsverbesserung gegenseitig informieren. Ferner erhält der Lieferant vom Besteller auf Wunsch Informationen über einschlägige Sicherheitsvorschriften.
9.3 Bei den in den technischen Unterlagen oder durch gesonderte Vereinbarung besonders gekennzeichneten Kraftfahrzeugteilen hat der Lieferant darüber hinaus in besonderen Aufzeichnungen festzuhalten, wann, in welcher Weise und durch wen die Liefergegenstände bezüglich der dokumentationspflichtigen Merkmale geprüft worden sind, und welche Resultate die geforderten Qualitätstests ergeben haben. Die Prüfungsunterlagen sind 15 Jahre aufzubewahren und dem Besteller bei Bedarf vorzulegen. Vorlieferanten hat der Lieferant im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten im gleichen Umfang zu verpflichten. Als Anleitung wird auf den VDA Band 1 „Nachweisführung – Leitfaden zur Dokumentation und Archivierung von Qualitätsforderungen und Qualitätsaufzeichnungen“, 10/2008, hingewiesen.
9.4 Soweit Behörden, die für die Fahrzeugsicherheit, Abgasbestimmungen oder Ähnliches zuständig sind, zur Nachprüfung bestimmter Anforderungen Einblick in den Produktionsablauf und die Prüfungsunterlagen des Bestellers verlangen, erklärt sich der Lieferant auf Bitten des Bestellers bereit, ihnen in seinem Betrieb die gleichen Rechte einzuräumen und dabei jede zumutbare Unterstützung zu geben.
10.Umweltschutz und Material Compliance
10.1 Der Lieferant wird die jeweiligen gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit Mitarbeitern, Umweltschutz und Arbeitssicherheit einhalten und daran arbeiten, bei seinen Tätigkeiten nachteilige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu verringern. Hierzu wird der Lieferant im Rahmen seiner Möglichkeiten ein Managementsystem nach ISO 14001 einrichten und weiter entwickeln.
10.2 Der Lieferant verpflichtet sich für die jeweiligen Produkte Materialdatenblätter im Internationalen Material Daten System (IMDS – http://www.mdsysstem.com ) einzustellen.
10.3 Der Lieferant verpflichtet sich die jeweils für den betroffenen Markt geltenden Gesetze hinsichtlich chemischer Substanzen (z.B. nach der Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH) und gefährlicher Stoffe über den gesamten Produktlebenszyklus einzuhalten.
10.4 Handelt es sich bei den gelieferten Waren um chemische Substanzen, Mischungen oder Materialien, ist der Lieferant verpflichtet, „Sicherheitsdatenblätter“ („Safety Data Sheets“) bereitzustellen.
10.5 Der Lieferant verpflichtet sich bei Inverkehrbringen von Elektromotoren die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 640/2009 (Anforderung an die umweltgerechte Gestaltung von Elektromotoren) einzuhalten und entsprechende Dokumentation zur Verfügung zustellen.
11.Mängelhaftung
11.1 Bei Lieferung mangelhafter Ware kann der Besteller, wenn die jeweiligen gesetzlichen und die nachfolgend aufgeführten Voraussetzungen vorliegen und soweit nicht ein anderes vereinbart ist, Folgendes verlangen:
11.1.1 Vor Beginn der Fertigung (Bearbeitung oder Einbau) hat der Besteller zunächst dem Lieferanten Gelegenheit zum Aussortieren sowie zur Mängelbeseitigung oder Nach- (Ersatz-)lieferung zu geben, es sei denn, dass dies dem Besteller unzumutbar ist. Kann dies der Lieferant nicht durchführen oder kommt er dem nicht unverzüglich nach, so kann der Besteller insoweit ohne weitere Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten sowie die Ware auf Gefahr des Lieferanten zurückschicken. In dringenden Fällen kann er nach Abstimmung mit dem Lieferanten die Mangelbeseitigung selbst vor- nehmen oder durch einen Dritten ausführen lassen. Hierdurch entstehende Kosten trägt der Lieferant. Wird die gleiche Ware wieder- holt mangelhaft geliefert, so ist der Besteller nach schriftlicher Abmahnung bei erneut mangelhafter Lieferung auch für den nicht erfüllten Lieferumfang zum Rücktritt berechtigt.
11.1.2 Wird der Fehler trotz Beachtung der Verpflichtung gemäß Nr.4 (Mängelanzeige) erst nach Beginn der Fertigung festgestellt, so kann der Besteller
a) nach § 439 Absatz 1, 3 und 4 BGB Nacherfüllung und Ersatz der zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Transportkosten (ohne Abschleppkosten) sowie Aus- und Einbaukosten (Arbeitskosten; Materialkosten soweit vereinbart) verlangen oder
b) den Kaufpreis mindern.
11.1.3 Bei einer über die Lieferung mangelhafter Ware hinausgehen- den schuldhaften Pflichtverletzung (z.B. bei einer Aufklärungs-, Beratungs- oder Untersuchungspflicht) kann der Besteller Ersatz des dar- aus resultierenden Mangelfolgeschadens sowie des vom Besteller seinem Kunden gemäß Gesetz erstatteten Mangelfolgeschadens nach Maßgabe von Nr. 11 verlangen. Mangelfolgeschaden ist der Schaden,den der Besteller durch die Lieferung mangelhafter Ware an anderen Rechtsgütern als an der Ware selbst erlitten hat. Weitergehende Aufwendungs- und Schadensersatzansprüche wegen der Lieferung mangelhafter Ware aus § 437 BGB oder unmittelbar aus den dort genannten Vorschriften hat der Besteller nur, wenn dies vertraglich vereinbart ist. Bei neu abzuschließenden Vereinbarungen ist Nr. 15.1 zu beachten.
11.2 Dem Lieferanten sind die von ihm zu ersetzenden Teile auf Verlangen und auf seine Kosten vom Besteller unverzüglich zur Verfügung zu stellen.
11.3 Soweit nicht anders vereinbart, verjähren Ansprüche aus Mängelhaftung mit Ablauf von 24 Monaten seit Fahrzeugerstzulassung oder Ersatzteile-Einbau, spätestens jedoch nach Ablauf von 30 Monaten seit Lieferung an den Besteller. Für Ware für Nutzfahrzeuge gilt die gesetzliche Verjährungsregelung, sofern nichts anderes vereinbart ist.
11.4 Mängelansprüche entstehen nicht, wenn der Fehler zurückzuführen ist auf Verletzung von Bedienungs-, Wartungs- und Einbauvorschriften, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung und natürlichen Verschleiß sowie vom Besteller oder Dritten vorgenommene Eingriffe in den Liefergegenstand.
11.5 Bei mangelhaften Lieferungen bleiben Ansprüche des Bestellers aus Produkthaftungsgesetz, unerlaubter Handlung und Geschäftsführung ohne Auftrag von den Regelungen hier unter Nr.10 unberührt. Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantien müssen ausdrücklich schriftlich im Einzelnen als solche bezeichnet werden.
12.Haftung
12.1 Soweit nicht an anderer Stelle dieser Bedingungen eine andere Haftungsregelung getroffen ist, ist der Lieferant nur wie folgt zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der dem Besteller unmittelbar oder mittelbar infolge einer fehlerhaften Lieferung, wegen Verletzungen behördlicher Sicherheitsvorschriften oder aus irgendwelchen anderen, dem Lieferanten zuzurechnenden Rechtsgründen entsteht.
12.2 Die Schadensersatzpflicht ist grundsätzlich nur gegeben, wenn den Lieferanten ein Verschulden an dem von ihm verursachten Schaden trifft.
12.3 Wird der Besteller aufgrund verschuldensunabhängiger Haftung nach Dritten gegenüber nicht abdingbarem Recht in Anspruch genommen, tritt der Lieferant gegenüber dem Besteller insoweit ein, wie er auch unmittelbar haften würde. Für den Schadensausgleich zwischen Besteller und Lieferant finden die Grundsätze des § 254 BGB entsprechende Anwendung. Dies gilt auch für den Fall einer direkten Inanspruchnahme des Lieferanten.
12.4 Die Ersatzpflicht ist ausgeschlossen, soweit der Besteller seinerseits die Haftung gegenüber seinem Abnehmer wirksam beschränkt hat. Dabei wird der Besteller bemüht sein, Haftungsbeschränkungen in rechtlich zulässigem Umgang, auch zu Gunsten des Lieferanten, zu vereinbaren.
12.5 Ansprüche des Bestellers sind insoweit ausgeschlossen, wie der Schaden zurückzuführen ist auf dem Besteller zuzurechnende Verletzungen von Bedingungs-, Wartungs- und Einbauvorschriften, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, natürlichen Verschleiß oder fehlerhafte Reparatur.
12.6 Für Maßnahmen des Bestellers zur Schadensabwehr (z.B. Rückrufaktion) haftet der Lieferant, soweit er rechtlich verpflichtet ist.
12.7 Der Besteller wird den Lieferanten, falls er diesen nach den vor- stehenden Regelungen in Anspruch nehmen will, unverzüglich und umfassend informieren und konsultieren. Er hat dem Lieferanten Gelegenheit zur Untersuchung des Schadenfalls zu geben. Über die zu ergreifenden Maßnahmen, insbesondere bei Vergleichsverhandlungen, werden sich die Vertragspartner abstimmen.
12.8 Die in Nr. 7.1 aufgestellten Grundsätze zur Haftungsbegrenzung sind entsprechend anzuwenden, soweit keine oder keine aus- reichende Versicherung des Lieferanten besteht.
13.Schutzrechte
13.1 Der Lieferant haftet für Ansprüche, die sich bei vertragsgemäßer Verwendung der Liefergegenstände aus der Verletzung von Schutzrechten und Schutzrechtsanmeldungen (Schutzrechte) ergeben, von denen mindestens eines aus der Schutzrechtsfamilie entweder im Heimatland des Lieferanten, vom europäischen Patentamt oder in einem der Staaten Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich oder USA veröffentlicht ist.
13.2 Er stellt den Besteller und Abnehmer von allen Ansprüchen aus der Benutzung solcher Schutzrechte frei.
13.3 Dies gilt nicht, soweit der Lieferant nach vom Besteller übergebenen Zeichnungen, Modellen oder diesen gleichkommenden sonstigen Beschreibungen oder Angaben des Bestellers hergestellt hat und nicht weiß oder im Zusammenhang mit den von ihm entwickel- ten Erzeugnissen nicht wissen muss, dass dadurch Schutzrechte verletzt werden.
13.4 Soweit der Lieferant nach Nr. 12.3 nicht haftet, stellt der Besteller ihn von allen Ansprüchen Dritter frei.
13.5 Die Vertragspartner verpflichten sich, sich unverzüglich von bekannt werdenden Verletzungsrisiken und angeblichen Verletzungsfällen zu unterrichten und sich Gelegenheit zu geben, entsprechenden Ansprüchen einvernehmlich entgegenzuwirken.
13.6 Der Lieferant wird auf Anfrage des Bestellers die Benutzung von veröffentlichten und unveröffentlichten eigenen und von lizenzierten Schutzrechten und Schutzrechtsanmeldungen an dem Liefergegenstand mitteilen.
13.7 Die in Nr. 7.1 aufgestellten Grundsätze zur Haftungsbegrenzung sind entsprechend anzuwenden.
14.Verwendung von Fertigungsmitteln und vertraulichen Angaben des Bestellers
Modelle, Matrizen, Schablonen, Muster, Werkzeuge und sonstige Fertigungsmittel, ebenso vertrauliche Angaben, die dem Lieferanten vom Besteller zur Verfügung gestellt werden oder an deren Kosten sich der Besteller maßgeblich beteiligt, dürfen nur für die Erfüllung des jeweiligen Vertrages mit dem Besteller und nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Bestellers für eigene Zwecke des Lieferanten und für Lieferungen an Dritte verwendet werden.
15.Eigentumsvorbehalt
Der Lieferant behält sich das Eigentum an sämtlichen von ihm gelieferten Waren bis zur restlosen Bezahlung vor; hierbei gelten alle Lieferungen als ein zusammenhängendes Liefergeschäft. Bei laufender Rechnung gilt das vorbehaltene Eigentum als Sicherung für seine Saldoforderung. Werden die Waren von dem Besteller mit anderen Gegenständen zu einer einheitlichen Sache verbunden und ist die andere Sache als Hauptsache anzusehen, ist der Besteller verpflichtet, dem Lieferant anteilig Miteigentum zu übertragen, soweit die Hauptsache ihm gehört. Veräußert der Besteller die gelieferte Ware bestimmungsgemäß weiter, tritt er hiermit schon jetzt die aus der Veräußerung entstehenden Forderungen gegen seine Abnehmer mit allen Nebenrechten an den Lieferanten bis zur völligen Tilgung aller dessen Forderungen ab. Aus begründetem Anlass ist der Besteller auf Verlangen des Lieferanten verpflichtet, die Abtretung den Drittkäufern bekannt zu geben und dem Lieferanten die zur Geltendmachung seiner Rechte erforderlichen Auskünfte zu geben und Unterlagen auszuhändigen. Der Lieferant wird die von ihm gehaltenen Sicherungen insoweit freigeben, als ihr Wert die zu sichernden Forderungen um mehr als insgesamt 20 % übersteigt.
16.Exportkontrolle und Zoll
16.1 Der Lieferant ist verpflichtet, uns über etwaige Genehmigungspflichten oder Beschränkungen bei (Re-)Exporten seiner Güter gemäß deutschen, europäischen, US-Ausfuhr- und Zollbestimmungen sowie den Ausfuhr- und Zollbestimmungen des Ursprungslandes seiner Güter in seinen Geschäftsdokumenten zu unterrichten und für genehmigungspflichtige Güter folgende Informationen rechtzeitig vor der ersten Lieferung zur Verfügung zu stellen:
 BOGE Materialnummer,
 Warenbeschreibung,
 Alle anwendbaren Ausfuhrlistennummern einschließlich der Export Control Classification Number gemäß U.S. Commerce Control List (ECCN),
 Handelspolitischer Warenursprung,
 Statistische Warennummer (HS-Code),
 Einen Ansprechpartner in seinem Unternehmen zur Klärung etwaiger Rückfragen.
16.2 Der Lieferant ist verpflichtet, dem Besteller unverzüglich über etwaige Änderungen der Genehmigungspflichten seiner an den Besteller gelieferten Güter aufgrund technischer, gesetzlicher Änderungen oder behördlicher Feststellungen zu unterrichten.
17.Compliance
17.1 Der Lieferant verpflichtet sich, innerhalb der Geschäftsverbindung mit dem Besteller weder im geschäftlichen Verkehr noch im Umgang mit Amtsträgern Vorteile anzubieten oder zu gewähren bzw. zu fordern oder anzunehmen, die gegen geltende Antikorruptionsvorschriften verstoßen.
17.2 Der Lieferant verpflichtet sich, innerhalb der Geschäftsverbindung mit dem Besteller keine Vereinbarungen oder aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen mit anderen Unternehmen zu treffen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs gemäß den geltenden Kartellrechtsvorschriften bezwecken oder bewirken.
17.3 Der Lieferant sichert zu, die jeweils geltenden Gesetze zur Regelung des allgemeinen Mindestlohns einzuhalten und von ihm beauftragte Unterlieferanten in gleichem Umfang zu verpflichten. Auf Verlangen weist der Lieferant die Einhaltung der vorstehenden Zusicherung nach. Bei Verstoß gegen vorstehende Zusicherung stellt der Lieferant dem Besteller von Ansprüchen Dritter frei und ist zur Erstattung von Bußgeldern verpflichtet, die uns in diesem Zusammenhang auferlegt werden.
17.4 Weiter wird der Lieferant die Grundsätze der Global Compact Initiative der UN beachten, die im Wesentlichen den Schutz der internationalen Menschenrechte, die Abschaffung von Zwangs- und Kinderarbeit, die Beseitigung von Diskriminierung bei Einstellung und Beschäftigung sowie die Verantwortung für die Umwelt betreffen (www.unglobalcompact.org).
17.5 Bei einem Verdacht eines Verstoßes gegen die Verpflichtungen aus Ziffern 16.1 bis 16.4 hat der Lieferant mögliche Verstöße unverzüglich aufzuklären und den Besteller über die erfolgten Aufklärungsmaßnahmen zu informieren. Erweist sich der Verdacht als begründet, muss der Lieferant den Besteller innerhalb einer angemessenen Frist darüber informieren, welche unternehmensinternen Maßnahmen er unternommen hat, um zukünftige Verstöße zu verhindern. Kommt der Lieferant diesen Pflichten nicht innerhalb einer angemessenen Frist nach, behält sich der Besteller das Recht vor, von den Verträgen mit ihm zurückzutreten oder diese mit sofortiger Wirkung zu kündigen.
17.6 Bei schwerwiegenden Gesetzesverstößen des Lieferanten und bei Verstößen gegen die Regelungen in den Ziffern 16.1 bis 16.4 behält sich der Besteller das Recht vor, von bestehenden Verträgen zurückzutreten oder diese fristlos zu kündigen.
18.Allgemeine Bestimmungen
18.1 Bei der Bestimmung der Höhe der vom Lieferanten zu erfüllen- den Ersatzansprüche gemäß den Regelungen in Nr. 7, 10, 11 und 12 sind die wirtschaftlichen Gegebenheiten des Lieferanten, Art, Umfang und Dauer der Geschäftsverbindung, etwaige Verursachungs- und/oder Verschuldensbeiträge des Bestellers nach Maßgabe des § 254 BGB und eine besonders ungünstige Einbausituation des Zulieferteils angemessen zu Gunsten des Lieferanten zu berücksichtigen. Insbesondere müssen die Ersatzleistungen, Kosten und Aufwendungen, die der Lieferant tragen soll, in einem angemessenen Verhältnis zum Wert des Zulieferteils stehen.
18.2 Stellt ein Vertragspartner seine Zahlungen ein oder wird das Insolvenzverfahren über sein Vermögen oder ein außergerichtliches Vergleichsverfahren beantragt, so ist der andere berechtigt, für den nicht erfüllten Teil vom Vertrag zurückzutreten.
18.3 Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen und der getroffenen weiteren Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die Vertragspartner sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine ihr im wirtschaftlichen Erfolg möglichst gleichkommende Regelung zu ersetzen.
18.4 Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland, soweit nicht etwas anderes vereinbart ist. Die Anwendung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf ist ausgeschlossen.
18.5 Erfüllungsort ist der Sitz des Bestellers. Für die Lieferung kann etwas anderes vereinbart werden.
18.6 Gerichtsstand ist der Sitz des Klägers oder ein anderes zuständiges Gericht.
18.7 Bei Abweichungen zwischen der deutschen und der englischen Sprache hat die deutsche Fassung Vorrang.

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Code of Conduct

Geschäftspartnerkodex
Code of Conduct for business partners
VORWORT
Sehr geehrte Geschäftspartner,
Geschäfte integer, verantwortungsvoll und nachhaltig zu führen sowie gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, sind elementare Bestandteile unserer Unternehmenspolitik. Compliance ist daher ein
wesentlicher Faktor, um den langfristigen Erfolg zu sichern. Seit Bestehen der BOGE Rubber & Plastics verpflichten wir uns selbst zu einer fairen und transparenten Führung unserer Geschäfte und stel-
len unsere Tätigkeit auf die Grundlage von geltendem Recht und Gesetz der Länder, in denen BOGE Rubber & Plastics tätig ist.
Die zentralen Unternehmenswerte von BOGE Rubber & Plastics sind im Verhaltenskodex, den Unternehmensleitlinien und in den Grundsätzen sozialer Verantwortung verbindlich festgeschrieben. BOGE
Rubber & Plastics verpflichtet sich darin zu einer nachhaltigen Entwicklung, zu fairem Marktverhalten sowie zur Bekämpfung von Korruption und bekennt sich zu grundlegenden Prinzipien bei Menschen-
rechten und Arbeitsbedingungen, beim Qualitäts- und Umweltmanagement sowie bei der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter.
Mit unserem Beitritt zum Global Compact der Vereinten Nationen bekennen wir u ns deutlich zu den zehn Prinzipien verantwortlichen und nachhaltigen Handelns. Ebenso berücksichtigen wir die Grun d-
prinzipien der ILO-Kernarbeitsnormen, die Inhalte des Deutschen Corporate Governance Kodex und die OECD-Leitsatze für multinationale Unternehmen. Dadurch drücken wir die Bedeutung der Selbst-
verpflichtung und unseren Umsetzungswillen klar aus.
Dieses Grundverständnis erwarten wir auch von unseren Geschäftspartnern. Insofern geht dieser Kodex darüber hinaus, nur die Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Für uns sind deshalb gegenseiti-
ges Vertrauen und das Einhalten der in diesem Kodex genannten Inhalte für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung unabdingbar.
Damme, September 2014
BOGE Elastmetall GmbH
Dr. Torsten Bremer
CEO
Christoph Krampe
CFO
PRÄAMBEL
In diesem Geschäftspartnerkodex sind die Anforderungen sowie die grundlegenden Prinzipien an die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern von BOGE Rubber & Plastics festgelegt.
Geschäftspartner von BOGE Rubber & Plastics sind natürliche oder juristische Personen, von denen Lieferungen oder Leistungen bezogen oder gegenüber denen Lieferungen oder Leistungen erbracht
werden, ohne dass diese Mitarbeiter von BOGE Rubber & Plastics oder mit BOGE Rubber & Plastics verbundene Unternehmen sind. Geschäftspartner können beispielsweise Lieferanten, Kunden, Handels-
vertreter, Agenten, Vermittler, Berater oder sonstige Anbieter von Waren und Dienstleistungen sein.
BOGE Rubber & Plastics erwartet von allen Geschäftspartnern,
* dass sie ihre Geschäfte integer und fair auf der Basis des anwendbaren Rechts führen und die
im Geschäftspartnerkodex festgehaltenen Prinzipien akzeptieren und umsetzen.
* dass sie darauf hinwirken, dass die Prinzipien des Geschäftspartnerkodex auch von ihren
eigenen Geschäftspartnern eingehalten werden und dies entsprechend fordern
* dass sie mitwirken, die für BOGE Rubber & Plastics notwendigen Informationen zur Aufnahme und
Durchführung einer partnerschaftlichen Geschäftsbeziehung bereitzustellen. BOGE Rubber & Plastics behält sich das Recht vor, diese Anforderungen zu ändern, sofern dies erforder-
lich ist. In diesem Fall erwartet BOGE Rubber & Plastics von ihren Geschäftspartnern, derartige Änderungen zu akzeptieren und umzusetzen.

RECHT UND VERANTWORTUNG
Gesetze und Menschenrechte
Die Geschäftspartner verpflichten sich, an ihren Standorten weltweit die national und international geltenden Gesetze und Regelungen einzuhalten. Sie tragen Sorge dafür, die Menschenrechte zu achten
und insbesondere die Wurde des Menschen zu wahren.
Die Geschäftspartner tolerieren keinerlei Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Alter, Staatsangehörigkeit, sozialer und ethnischer Herkunft, Behinderung, Weltanschauung, sexueller
Orientierung oder politischer oder gewerkschaftlicher Betätigung.
Arbeitsnormen
BOGE Rubber & Plastics lehnt jede Form von Sklaverei oder Zwangsarbeit ab, ebenso Kinderarbeit, setzt sich für deren Abschaffung ein und erwartet das ebenso von ihren Geschäftspartnern.
Das Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung nach Maßgabe der jeweils geltenden staatlichen Regelungen ist von den Geschäftspartnern einzuhalten.
Die Geschäftspartner respektieren die Vereinigungsfreiheit sowie das Recht, Interessengruppen zu bilden.
Somit räumen sie innerhalb der nationalen Gesetze und Regelungen ihren Mitarbeitern das Recht ein, ihre
Interessen wahrzunehmen.
BOGE Rubber & Plastics fordert von ihren Geschäftspartnern, dass sie sich ihrer sozialen Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern bewusst sind und dass deren Vergütung und Arbeitszeit fair und angemessen
sind. Die Geschäftspartner unterstutzen die Qualifizierung von Beschäftigten, um so ein hohes Leistungsniveau zu gewährleisten.
Verantwortungsbewusste Rohstoffbeschaffung
Die Geschäftspartner unterstutzen jegliche Bemühungen, um eine verantwortungsbewusste Ressourcenbeschaffung sicherzustellen. Es geht darum, die Beschaffung und den Einsatz von Rohstoffen zu vermeiden,
die rechtswidrig oder durch ethisch verwerfliche oder unzumutbare Maßnahmen erlangt wurden (Konfliktmineralien).
Um eine solche Beschaffung zukünftig auszuschließen und mögliche Konfliktmineralien in hergestellten Produkten in der Lieferkette zu identifizieren, sind die Geschäftspartner dazu verpflichtet, Vorkehrungen zu
treffen, um die Herkunft oder Bezugsquelle ihrer Ressourcen offenzulegen.
Im Folgenden wird für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einheitlich der Begriff „Mitarbeiter" verwendet.

FAIRES UND FREIES MARKTVERHALTEN
BOGE Rubber & Plastics bekennt sich ohne Einschränkungen zu den Prinzipien des fairen und freien Wettbewerbs als elementaren Bestandteil der marktwirtschaftlichen Ordnung. BOGE Rubber & Plastics erwartet
dies auch von ihren Geschäftspartnern.
Daher sind die Geschäftspartner verpflichtet, die geltenden gesetzlichen Vorschriften des Kartell- und Wettbewerbsrechts einzuhalten. Sie beteiligen sich insbesondere nicht an Preisabsprachen oder an Abstimmun-
gen des Marktverhaltens zwischen Wettbewerbern. Ebenso tauschen Geschäftspartner keine sensiblen Informationen mit Wettbewerbern aus.
Die Geschäftspartner befolgen in ihren weltweiten Geschäftstätigkeiten alle geltenden außenwirtschaftlichen Bestimmungen. Sie achten darauf, nicht nur die jeweils geltenden Gesetze für den Import und Export von
Waren und Dienstleistungen einzuhalten, sondern auch geltende Wirtschaftsembargos. Als Teil der Lieferkette erwartet BOGE Rubber & Plastics von ihren Lieferanten über Exportbeschränkungen und Klassifizie-
rungen informiert zu werden.
Korruptionsverbot
Korruption ist durch internationale Konventionen und nationale Gesetze verboten. BOGE Rubber & Plastics duldet sowohl bei ihren Mitarbeitern als auch bei ihren Geschäftspartnern keinerlei Form von Bestechung
oder Geschäftsgebaren, die den Eindruck unzulässiger Beeinflussung oder Einflussnahme hervorrufen konnten.
Die Geschäftspartner verpflichten sich innerhalb der Geschäftsverbindung mit BOGE Rubber & Plastics, weder Dritten Vorteile irgendwelcher Art direkt oder indirekt anzubieten noch sich oder anderen direkt oder
indirekt Vorteile zu verschaffen. Auch lassen sie sich keine Vorteile versprechen, die eine rechtswidrige Handlung nach den geltenden Antikorruptionsgesetzen darstellen.
BOGE Rubber & Plastics erwartet von ihren Geschäftspartnern, dass diese gerade im Geschäftlichen Verkehr mit Amtsträgern und Behörden im In- und Ausland keine Form gesetzeswidriger Zuwendungen dulden.
Ebenso achten sie auf ein integres Verhalten und Vorgehen ihrer Mitarbeiter.
Ebenfalls von den Geschäftspartnern abzulehnen sind Beschleunigungszahlungen (d. h. gesetzlich nicht vorgesehene Zahlungen an einen Amtsträger, die dem Zweck dienen, den Amtsträger zu veranlassen, eine
Diensthandlung zu beschleunigen oder vorzunehmen, auf die grundsätzlich ein Anspruch besteht). Geldwäsche
BOGE Rubber & Plastics verpflichtet sich, am internationalen Kampf gegen die Geldwasche mitzuwirken und ergreift geeignete Maßnahmen, um die relevanten Vorschriften einzuhalten. Das erwartet BOGE
Rubber & Plastics auch von ihren Geschäftspartnern.
Interessenkonflikte
Transparenz ist den Geschäftspartnern in allen Geschäftsvorgängen von äußerster Wichtigkeit.
BOGE Rubber & Plastics erwartet von ihren Geschäftspartnern einerseits, dass Entscheidungen ausschließlich auf der Basis sachgerechter Erwägungen getroffen werden. Andererseits sind insbesondere
persönliche oder familiäre Interessenkonflikte zu vermeiden, die zu sachfremden Erwägungen führen können.
Die Geschäftspartner achten darauf, bereits den Anschein sachfremder Erwägungen zu vermeiden.
Geschenke, Einladungen und sonstige Zuwendungen
Im Umgang mit Zuwendungen, etwa in Form von Geschenken oder Einladungen, achten die Geschäftspartner grundsätzlich und insbesondere in Verbindung mit ihrer Tätigkeit für BOGE Rubber & Plastics strikt
darauf, jeglichen Anschein von Unredlichkeit oder Inkorrektheit zu vermeiden.
Die Geschäftspartner tolerieren es nicht, Zuwendungen anzunehmen oder zu gewahren, die in der Erwartung erfolgen, eine unrechtmäßige Gegenleistung oder einen Vorteil zu erlangen, die Zweifel an ihrer Integri-
tät aufkommen lassen oder eine Beeinflussung von Geschäftsentscheidungen darstellen.
Spenden und Sponsoring
Die Geschäftspartner folgen bei der Vergabe von Spenden dem Grundsatz des uneigennützigen Handelns. Ihre Spenden erfolgen nur auf freiwilliger Basis und im Einklang mit der geltenden Rechtsordnung. Die Ge-
schäftspartner setzen ihre Aktivitäten im Sponsoring nicht dafür ein, um widerrechtlich Geschäftliche Vorteile zu erlangen.

ARBEITSSICHERHEIT, GESUNDHEITS- UND UMWELTSCHUTZ
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die Geschäftspartner unterstutzen die Sicherheit und die Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiter durch angemessene Maßnahmen, wie einen präventiven und konsequenten Arbeitsschutz sowie ein sicheres und
gesundes Arbeitsumfeld.
Umweltschutz
Die Geschäftspartner von BOGE Rubber & Plastics bekennen sich zu einem nachhaltigen, verantwortungsvollen sowie schonenden Umgang mit Ressourcen und Rohstoffen.
Sie achten bei Produkten und Verfahren auf einen effizienten Einsatz von Energie und Ressourcen sowie auf die geltenden Umweltstandards. Sie verpflichten ihre Mitarbeiter dazu, Gefährdungen für die Umwelt zu
minimieren und mit Ressourcen schonend umzugehen.
Umgang mit Informationen
Ein wesentlicher Aspekt der Zusammenarbeit mit BOGE Rubber & Plastics ist der vertrauliche Umgang mit Informationen.
Zum Schutz von vertraulichen und personenbezogenen Informationen, Daten und Vorhaben müssen die Geschäftspartner diese sicher aufbewahren und vor dem Zugriff Dritter schützen. Geschäftspartner dürfen
Informationen ausschließlich für autorisierte Zwecke und auf angemessene Weise nutzen.
Meldungen und Hinweise
BOGE Rubber & Plastics erwartet von ihren Geschäftspartnern, dass sie Hinweise auf etwaige Straftaten, Missstände und besondere Risiken melden, die Auswirkungen auf BOGE Rubber & Plastics haben können.
Weder BOGE Rubber & Plastics noch ihre Geschäftspartner dulden irgendeine Form der Benachteiligung von Personen, die einen derartigen Hinweis an BOGE Rubber & Plastics oder an die Geschäftspartner geben.
BOGE Rubber & Plastics legt großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihren Geschäftspartnern.
BOGE Rubber & Plastics fordert ausgewählte Lieferanten auf, eine Selbsteinschätzung auf Basis des sogenannten Supplier Self Assessment Sustainability vorzunehmen. Darüber hinaus führt BOGE Rubber
& Plastics für Geschäftspartner eine risikobasierte Prüfung durch, um Compliance- und Integritätsrisiken zu erkennen (Business Partner Compliance Due Diligence).
BOGE Rubber & Plastics behält sich vor, die Geschäftsverbindung mit jedem Geschäftspartner bei Abweichungen von diesem Kodex zu überprüfen. BOGE Rubber & Plastics folgt dabei dem Prinzip der
Verhältnismäßigkeit, sodass BOGE Rubber & Plastics in jedem Einzelfall sorgfältig prüft, welche Konsequenzen angemessen, geeignet und erforderlich sind. Dies kann bis zu einer sofortigen Beendigung der
Geschäftsbeziehung führen sowie zu einer Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen.

KONTAKT
Alle Geschäftspartner haben jederzeit die Möglichkeit, direkt mit unserer Abt. Legal/Compliance in Kontakt zu treten.

BOGE RUBBER & PLASTICS
Zukunft verantwortlich gestalten
Unsere Begeisterung für innovative Produkte und Prozesse und das kompromisslose Streben nach Qualität haben uns zu einem weltweit führenden Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik
gemacht. Wir leisten unseren Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung der Zukunft durch neuartige technologische Lösungen mit dem Ziel, die Mobilität zu verbessern, die Effizienz unserer Produkte und Systeme
zu steigern und Ressourcen zu schonen.
Unsere Kunden aus dem Automobilsektor schätzen unsere konsequente Ausrichtung auf Produkte und Leistungen mit einem hohen Kundennutzen. Im Fokus unserer Arbeit steht die Verbesserung von Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit, Dynamik, Sicherheit und Komfort. Gleichzeitig streben wir nach ständiger Ver-
besserung der Geschäftsprozesse und Serviceleistungen. Als global agierender Konzern reagieren wir schnell und flexibel auf sich ändernde regionale Marktanforderungen unter der Vorgabe, stets ein wettbe-
werbsfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.
Unsere Unabhängigkeit und finanzielle Solidität sind die Grundlagen für den langfristigen Unternehmenserfolg. Wir investieren kontinuierlich in neue Produkte, Technologien und Märkte und sichern so die Zukunft
unseres Unternehmens im Interesse unserer Kunden, Marktpartner, Mitarbeiter und der Eigentümer von BOGE Rubber & Plastics.
Unsere Tradition und Werte bestärken unsere unternehmerischen Entscheidungen. Sie sind Verpflichtung und Ansporn zugleich für einen verlässlichen und respektvollen Umgang mit Kunden, Marktpartnern und
Mitarbeitern. Die Einhaltung der vor Ort geltenden Bestimmungen und Gesetze wird durch unser Compliance sichergestellt. Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und achten bei unseren Aktivitäten
auf umweltorientiertes Handeln.
Unsere Mitarbeiter weltweit kennen uns als zukunftsfähigen und fairen Arbeitgeber, der attraktive berufliche Perspektiven bietet. Wir schätzen die vielfaltigen kulturellen Prägungen unserer Mitarbeiter, ihre Kompetenz
und Leistungsmotivation. Ihr zielgerichtetes Engagement für BOGE Rubber & Plastics über Bereichs- und Standortgrenzen hinweg prägt unsere Unternehmenskultur und ist der Schlüssel unseres Erfolgs.

BOGE Elastmetall GmbH
Function Legal/Compliance
Dr.-Jürgen-Ulderup-Platz 1
49401 Damme
Deutschland
Telefon +49 5491 91-0
E-Mail: wolfgang.reiser@boge-rubber-plastics.com
www.boge-rubber-plastics.com

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